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Autor: Christian

Alles für Sportler

Alles für Sportler

Sportliche Menschen finden am Lago Maggiore und vor allem auch rund um Trarego Viggiona viele Möglichkeiten für ausgiebige Aktivitäten. Wenn ihr euch gerne richtig auspowert, könnt ihr das hier genauso wie auch ruhige Golf-Nachmittage verbringen, spannende Zipline-Flüge oder Ausritte auf gemieteten Pferden unternehmen.

Bei einigen Sportarten kann ich mitreden, andere kenne ich nur vom Hörensagen. In meiner Freizeitkarte habe ich die wichtigsten Angebote zusammengetragen, die euch einige aktive Wochen ermöglichen sollten.

Auf geht’s!

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Baden und Schwimmen

Baden und Schwimmen

Eigentlich ist das Wasser im Lago Maggiore doch Nebensache. Also nun ja – natürlich ist Wasser für einen See nicht ganz unbedeutend. Aber wer den Lago Maggiore besucht, ist doch eher auf der Suche nach Natur und Kultur, Bergen und gutem Essen … oder? 😉

Jaaaaa … ich sollte nicht immer von mir auf andere schließen. Und ich war ja in den letzten 17 Jahren, die ich hier lebe, auch so zwei oder dreimal im See. Wenn ich’s vor lauter Hitze im Sommer gar nicht mehr ausgehalten habe. Und das beweist: Sooooo kalt ist er gar nicht, der See. Sonst wär ich da nie rein.

Trotzdem: Man muss das Wasser schon sehr mögen, um gerne im Lago Maggiore zu baden. Vielleicht ist es deshalb so schwierig, überhaupt eine Stelle zu finden, an der man überhaupt bis ans Wasser kommt? Dazu kommen üble Strömungen, die nicht ganz ungefährlich sind. Dazu gleich mehr.

Wenn ihr also unbedingt ins kalte Wasser wollt, habe ich einige Tipps für euch, wo ihr das besonders ausgiebig machen könnt. Nicht nur im See – auch in den Zuflüssen finden sich schöne Badestellen.

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So klappt’s in Italien mit dem Internet

So klappt’s in Italien mit dem Internet

Was suchen wir im Urlaub oder – wie in meinem Fall – in der zweiten Heimat? Ruhe, Erholung, Kultur, Lebensfreude, vielleicht neue Freunde, gutes Essen, Komfort, Natur … Nix, wofür man einen Internetanschluss bräuchte. Tja – bis man dann wirklich mal offline ist. Dann merkt man erst, was mittlerweile die neue wichtigste Nebensache der Welt ist. Auf Internet will heute kaum mehr jemand verzichten, auch ich nicht.

Als Tourist profitieren wir ja seit ein paar Monaten von der Regelung, dass wir unsere Flatrate auch im EU-Ausland nutzen können. Aber vielen reicht das nicht. Vor allem, wenn man hier heimisch wird. Und selbst beim Roaming lauern noch einige teure Kostenfallen, mit denen ich auch schon schmerzhafte Erfahrungen gemacht habe.

Die gute Nachricht: Mittlerweile klappt das mit dem Internet ganz gut in Italien. Man muss nur wissen, worauf man achten sollte.

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Eigenes Internet und WLAN im Haus

Eigenes Internet und WLAN im Haus

Wer ein Haus oder eine Wohnung in den ländlichen Regionen in Italien besitzt, kennt die Probleme der italienischen Infrastruktur. Die schwierige geologische Situation und die zersiedelte Landschaft machen die leitungsgebundene Versorgung zur Herkulesaufgabe. Da müssen für drei Häuser kilometerlange Stromleitungen verlegt werden, die Wasserversorgung ist mehr als kompliziert und kabelgebundenes Internet nur im Ausnahmefall vorhanden.

Die Lösung: Internet über Mobilfunk.

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Schnee, Yippie! Rein in die Schneeschuhe!

Schnee, Yippie! Rein in die Schneeschuhe!

Was ist schlimmer, als kein Internet zu haben? Kein Internet zu haben, wenn man mehrere Wochen lang eingeschneit ist! Aber wie immer, hat jedes Problem auch seine guten Seiten: Wenn man den richtigen Umgang mit der Lage gefunden hat, kann danach alles besser sein als vorher – so auch bei meinem Internet-Problem (Beitrag folgt in den nächsten Stunden) und vor allem mit dem Schnee!

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Fare le spese – Shopping auf italienisch

Fare le spese – Shopping auf italienisch

Nicht gerade meine Paradedisziplin … mit Shopping hab‘ ich’s nicht so. Trotzdem – hilft ja nix. Der Weinkeller füllt sich ja nicht von selbst. Also hier meine Einkaufstipps.

Erst mal eine Warnung: Egal ob „fare la spesa“ (Wochen-/Lebensmitteleinkauf) oder „fare le spese“ (Shopping) – wer in überfüllten Supermärkten oder Bekleidungsgeschäften schnell mal die Nerven verliert, sollte in Italien nicht zur Haupteinkaufszeit (später Nachmittag) shoppen gehen. Nicht dass die Geschäfte immer überfüllt wären. Nein, das Problem liegt tiefer: Italiener nutzen auch beim Einkaufen jede Gelegenheit, um sich ausführlich zu unterhalten. Möglichst in größeren Gruppen. Und natürlich immer an den Engstellen. Ihr solltet euch also dringend ein freundliches „permesso“ (Darf ich mal bitte durch?) angewöhnen, sonst endet ihr wie im deutschen Feierabendverkehr.

Abgesehen davon macht der Einkauf in Italien tatsächlich Spaß. Leuchtende Augen überall … wenn ihr beispielsweise die Lebensmittelauswahl in meinem Lieblings-Supermarkt entdeckt. Oder die Damen sich in den Bekleidungs- und vor allem Schuhgeschäften festgebissen haben. Oder geht mal mit Kindern in ein Spielwarengeschäft … oder lieber doch nicht 😉

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Märkte am Lago Maggiore

Märkte am Lago Maggiore

Sorry Männer, aber da müsst ihr jetzt durch …

Die italienischen Wochenmärkte sind legendär. Und das nicht zu unrecht. Am Lago Maggiore werdet ihr schnell feststellen, dass der stationäre Handel zwar richtig viel bietet, der größte Teil der alltäglichen Waren aber über die Märkte den Besitzer wechselt. Und das hat einen einfachen Grund: Die Gegend war vor allem in früheren Zeiten viel zu zersiedelt und die Infrastruktur zu schlecht. Ein Auto konnte sich keiner leisten. Die Menschen hatten so kaum Gelegenheit, für ihre Einkäufe in die nächst größere Stadt zu fahren, um ihre Besorgungen zu machen.

Also kamen die Händler eben in die Dörfer auf die Wochenmärkte. Und die haben sich rund um den Lago Maggiore zu den größten ihrer Art in Italien gemausert.

Lebensmittelstände am Markt
Die Auswahl an Lebensmitteln ist beeindruckend – die Qualität in der Regel auch

Die traditionellen Märkte haben sich bis heute gehalten und zum Publikumsmagnet entwickelt. Im Sommer kommen Tagestouristen nur zum Marktbesuch aus mehreren hundert Kilometern Entfernung. Vor allem aus der Schweiz und Süddeutschland. Für die Touristen sind vor allem Kleidung, Schuhe, andere Lederwaren und Gimmicks (heute ‚Gadgets‘) interessant. Italiener stürzen sich in erster Linie auf die Lebensmittel, die hier in bester Qualität angeboten werden. Auch ich decke mittlerweile meinen Bedarf an Wurst, Schinken, Käse, Obst und Gemüse zum größten Teil am Markt. Aber auch Textilien, Schuhe und andere Dinge können hier in toller Qualität zu günstigen Preisen gefunden werden. Deutsche Textilketten sehen mich schon länger nicht mehr in ihren Läden.

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Neue Touren – die 10 sind voll!

Neue Touren – die 10 sind voll!

Und wieder sind ein paar Touren dazu gekommen. Mit Tour 10 sollte das für’s erste reichen.

Pian Vada, Pferde
Solche Begegnungen sind auch auf den höchsten Gipfeln der Region möglich.

Also wirklich nur vorerst. Ich habe noch einige Wanderbeschreibungen, auch für’s Val Grande und vor allem das Valle Cannobina – die kommen schon noch. Bis spätestens Frühling/Sommer ergänze ich die. Aber es gibt ja noch anderes im Leben als nur wandern … shoppen zum Beispiel oder baden. Und darum will ich mich als nächstes kümmern, damit der Blog langsam ‚rund‘ wird.

Hier kommt ihr zur Übersicht über alle Tourenbeschreibungen.

Neue Wanderkarte und Tourenbeschreibungen

Neue Wanderkarte und Tourenbeschreibungen

Endlich habe ich es geschafft, die Wanderkarte anzulegen und erste Tourenbeschreibungen zu verfassen. Bin gespannt, was ihr davon haltet.

Die Touren sind so angelegt, dass sie in der Regel leicht modifiziert werden können. Nicht so viel Zeit? Dann gibt es meistens eine kürzere Variante. Ober geht der Gaul mit euch durch? Dann kombiniert die Touren einfach zu eigenen XXL-Wanderungen. Geht alles mit der interaktiven Karte.

Ihr findet alles unter der Kategorie ‚Wandern‘. Neue Touren kündige ich natürlich mit Beiträgen an.

Viel Spaß bei der Routenplanung!

Der (holprige) Weg zum eigenen Haus

Der (holprige) Weg zum eigenen Haus

Es ist mal wieder Wechselstimmung am Lago Maggiore. Vielleicht ist es ja Zufall, vielleicht auch einer dieser typischen Zyklen der Kapitalmärkte, aber in meinem italienischen Umfeld zeigt es sich schon deutlich: Ungefähr alle sechs Jahre tut sich was am Immobilienmarkt. Da werden viele Häuser neu zum Kauf angeboten, Hütten, die lange Zeit niemand wollte, werden auf einmal zu Höchstpreisen vermittelt. Und nicht zu vergessen: Die etablierten Immobilienmakler sieht man in neuen, größeren Autos herumfahren 😉

In der zweiten Jahreshälfte 2016 ging es schon los, besonders deutlich ist es diesen Herbst: Die Häuser wechseln mal wieder ihre Besitzer. Vielen Deutsche, die ihren Sommerurlaub am Lago Maggiore verbracht haben, geht es wie mir vor knapp 20 Jahren: Sie haben sich verliebt. In die Gegend, die Natur, die Menschen. Und wollen ein Stück davon für sich haben – in Form eines Hauses, eines Rustico oder auch einer Wohnung.

Doch alle sechs Jahre sehe ich leider auch, welche Fehler man beim Immobilienkauf in Italien machen kann. Fehler, die auch ich gemacht habe, vor allem aber Fehler, die ich Gottseidank vermeiden konnte, weil ich gute Beratung und wertvolle Hilfe von Freunden hatte.

Stolpersteine

Wenn ihr selbst einen Immobilienkauf am Lago Maggiore (oder allgemein in Norditalien) ins Auge gefasst habt, könnt ihr diese Fehler vermeiden. Fehler passieren in Italien schnell – selbst wenn man den vertrauenswürdigsten Makler dieser Welt hat. Aber schon die Wahl des Maklers kann der erste große Fehler sein. 

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Aller Anfang ist … die Baugenehmigung

Aller Anfang ist … die Baugenehmigung

Ich hatte es schon länger vermutet – seit heute bin ich mir sicher: Ein Haus in der entfernten Nachbarschaft wurde endlich verkauft. Die Bautafel für die geplanten Umbaumaßnahmen weist auch die neuen Besitzer aus. Im Moment frage ich mich, ob die Familie mit deutschem Namen die bewegte Vergangenheit des Rohbaus kennt?

Das Haus liegt auf der Runde, die ich öfters mit meinem Hund gehe. Seit über 15 Jahren steht nun schon der attraktive Rohbau – mit Unterbrechung. Und ich habe mich oft gefragt, was wohl aus diesem Haus mal werden wird.

Warum ich den Artikel so beginne? Weil genau dieses Haus für das Schicksal einiger Immobilienbesitzer steht, die die gültigen Genehmigungspflichten vernachlässigt haben. Es ist das erste Beispiel, das ich euch erzählen möchte, um euch für eine saubere Planung eurer Umbaumaßnahmen zu sensibilisieren.

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So kommt ihr an sauberes Wasser

So kommt ihr an sauberes Wasser

Wenn ihr schon mal in Italien im Urlaub wart, mehrtägige Touren plant oder gar euer eigenes Häuschen dort habt, kennt ihr das Problem: Sauberes Leitungswasser ist in Italien nicht so selbstverständlich wie in Deutschland. Von ‚Trinkwasser‘ will ich gar nicht erst reden.

Das hat verschiedene Ursachen, die in historischen Entwicklungen aber vor allem in der Geologie begründet sind und so manchen Deutschen vor neue Herausforderungen stellen. Klar könnt ihr eure Zähne auch mit Tafelwasser aus der Flasche putzen. Aber wenn ihr so wie viele Rustico-Besitzer vom Parkplatz bis zum Haus mehrere hundert Meter zu Fuß zurücklegen müsst, macht’s irgendwann keinen Spaß mehr, Wasserflaschen zu schleppen. Von den Kosten ganz zu schweigen.

Aber es geht auch anders. Ich habe über zehn Jahre gebraucht, um die perfekte Lösung zu finden. Seither kaufe (und schleppe) ich kein Wasser mehr.

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Wandern rund um Trarego-Viggiona

Wandern rund um Trarego-Viggiona

Gibt es noch einen echten Geheimtipp für Naturliebhaber und Wanderfreunde? Diese Frage solltet ihr euch selbst beantworten, wenn ihr ein paar Tage hier am westlichen Lago Maggiore verbracht habt.

Denn wer gerne wandert und dabei nicht unbedingt autobahnähnlich ausgebaute Wanderwege braucht, kann hier sein Paradies finden. Allein das Gemeindegebiet von Trarego-Viggiona bietet so viele Möglichkeiten zu kurzen Spaziergängen oder Ganztagestouren, dass ein Urlaub gar nicht ausreicht, um alles auszuschöpfen.

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Meine Literaturempfehlung zum Nationalpark Val Grande

Meine Literaturempfehlung zum Nationalpark Val Grande

In einem älteren Beitrag zu Wandermöglichkeiten rund um Trarego-Viggiona und im Nationalpark Val Grande habe ich mal geschrieben „Dieses Paradies muss man sich erarbeiten. Es gibt keine verlässlichen Karten oder Tourenführer.“ Und das trifft auch zu, wenn man an klassische Wanderführer oder -karten denkt.

Val Grande
Val Grande – unendlich wild, unfassbar schön und kaum erschlossen

Glaubt mir, ich habe in den letzten 17 Jahren ALLE Veröffentlichungen gekauft, die sich als Nachschlagewerk für die Region angeboten haben. Karten, Zeitschriften, Bücher, Reise- und Wanderführer. Print, eBook oder online-Angebot. Einige waren ganz ok, mehr aber auch nicht. Die meisten waren schlichtweg unbrauchbar. Seltsamerweise vor allem die Werke der großen und bekannten Verlage, die für Österreich und die Schweiz einen ganz guten Job machen. Am Südrand der Alpen scheint das aber nicht mehr zu klappen.

Aber es gibt auch Lichtblicke: Wunderschön aufbereitete Reiseführer fürs Val Grande mit vielen Hintergrundinformationen, tollen Fotos und unterhaltsamen Geschichten. Und ganz neu ab Mitte 2018: Die Carta Escursionistica von Geo4Map, die in der neuesten Ausgabe tatsächlich brauchbar scheint. Bin gerade dabei, sie ausgiebig zu testen.

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Anleitung Wanderkarte

Anleitung Wanderkarte

Die Wanderkarte (wie auch meine andere Karte zu Einkaufszielen in der Region) wurde von mir auf Basis von OpenStreetMap erstellt und wird regelmäßig aktualisiert – sowohl die Basiskarte also auch die Routen und Hinweise zu den Routen.

Wanderkarte Trarego-Viggiona
So sieht sie aus, die Karte – nach Einblenden einiger Touren

Die Karte beschränkt sich vorerst auf die Umgebung von Trarego-Viggiona, wird aber bei Bedarf ausgeweitet.

Beim Aufrufen ist die Karte ziemlich leer. Ihr könnt die Karteninhalte frei ein- und ausblenden, die Basiskarte kann von euch beliebig gewechselt werden. So einfach funktioniert die Bedienung:

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Schnellzugriff auf die Touren

Schnellzugriff auf die Touren

Es werden immer mehr. Und die Beitragsliste der Touren wird immer länger. Wenn ihr so wie ich keine Fans von langem Scrollen seid, bietet euch der Schnellzugriff eine einfache Auswahl der Touren. Vor allem am Smartphone ist das etwas komfortabler.

Darunter folgen dann die Beiträge mit den Kurzbeschreibungen.


Die Wanderkarte für PC, Tablet oder Smarphone findet ihr unter wanderkarte.rustico.info

In meinem Beitrag ‚Anleitung zur Karte‘ findet ihr eine Beschreibung, wie ihr die Karte bestmöglich nutzen könnt.

Tour 1: Monte Spalavera

Tour 1: Monte Spalavera

Diese Tour trägt nicht umsonst die Nr. 1 meiner Tourenliste. Es ist auch die Tour, die ich Besuchern immer als erstes empfehle. Denn sie ist einfach der perfekte Einstieg in die Berge rund um Trarego-Viggiona und bietet von allem etwas:

  • Panorama- und Weitsicht in alle Richtungen
  • gepflegte uralte Wege, die man sogar mit dem Auto befahren könnte, versteckte Passagen und schmale, abschüssige Pfade, die etwas Trittsicherheit voraussetzen.
  • die unterschiedlichen Wälder mit ihrem Artenreichtum
  • Bergbäche, Felsen und Weiden
  • historische Zeitdokumente in Form alter Verteidigungsanlagen, Schützengräben und traditioneller Häuser
  • Schattige Anstiege und sonnige Passagen
  • zu jeder Jahreszeit machbar – auch im Winter mit Schneeschuhen
Monte Spalavera
Selbst bei schlechtem Wetter ist der Ausblick vom Spalavera sehenswert.

Wenn euch diese Tour nicht gefällt, werde ich euch auch mit den anderen Touren kaum begeistern können. Auch wenn die sogar zum Teil noch eine Steigerung versprechen.

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Tour 2: Monte Carza

Tour 2: Monte Carza

Der Monte Carza ist der Hausberg von Trarego-Voggiona und allein deshalb etwas besonderes. Aber er ist noch mehr: Auf dem Monte Carza befinden sich

  • eine der wenigen GPS-Kalibrierungsstationen Europas,
  • ein riesiger Parabolspiegel, mit dem die Kontinental-Drift zwischen Europa und Afrika gemessen wird (Trarego-Viggiona befindet sich wie der größte Teil Italiens geologisch auf der afrikanischen Kontinentalplatte, die bei ihrer Drift Richtung Europa die Alpen aufgeschoben hat.),
  • alte Bunker der Linea Cadorna aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg
  • und natürlich eine tolle Aussicht.
Der Hügel links unter dem Wölkchen ist der Monte Carza

Wenn ihr euch die Tour auf der Wanderkarte anzeigen lasst, seht ihr gleich den größten Unterschied zu Tour 1: Ich habe auf die Kennzeichnung einer Standard-Route verzichtet, da je nach Ausgangspunkt und beabsichtigter Tourenlänge die Route klar ist. Dafür erkennt man schnell, dass die Tour so ziemlich alle Restaurants und Bars von Trarego-Viggiona streift. Für den ein oder anderen vielleicht ein willkommener Zusatznutzen 😉

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Tour 3: Cima di Morissolo und Monte Morissolino

Tour 3: Cima di Morissolo und Monte Morissolino

Egal, was ihr in anderen Reiseberichten gelesen habt oder was euch irgendwer erzählt hat – der beste Aussichtspunkt am Lago Maggiore ist die Cima die Morissolo. Ohne Wenn und Aber. Ein solches Panorama über den See findet ihr kein zweites mal. Und auch die unterirdischen, frei begehbaren Verteidigungsanlagen im Berg sind einmalig.

Panorama Cima die Morissolo
Endlose Weite: Der Blick von der Cima di Morissolo

Außerdem bekommt ihr mit dieser Tour den ersten echten Geheimtipp: Denn ihr werdet sonst nirgendwo eine Wegbeschreibung auf den Monte Morissolino, den Nachbarberg der Cima di Morissolo finden. Und auch dieser Berg hat es in sich: Ein toller Blick auf den Monte Zeda und auf einen echten Koloss: Der Monte Rosa, zweithöchster Berg der Alpen, ist das größte Felsmassiv, dass ihr in Europa bewundern könnt. Eine Felswand von 30 km Länge und über 3.000 Meter Höhe. Dagegen ist der nur wenige Meter höhere Mont Blanc ein Waisenknabe. So einfach kommt ihr sonst kaum zu diesem Anblick. Denn die Wege sind allesamt nicht zu steil, relativ kurz und bequem zu gehen.

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Tour 4: Cannero Riviera

Tour 4: Cannero Riviera

Wenn ihr schon immer wissen wolltet, was sich am steilen Hang von Trarego-Viggiona abseits der Straße sonst so tut, ist diese Tour sehr aufschlussreich 😉

Ich gehe im Sommer gerne mal hinunter zum See, um mich am Strand ein bisschen abzukühlen. Bis ich dann aber wieder zu Hause bin, ist die nächste Abkühlung fällig. Denn die gesamte Tour liegt am sonnigen Südhang. Der Aufstieg über Oggiogno ist zwar schattig und relativ kühl. Anstrengend wird’s aber dann, wenn man sich in Cannero Riviera ein Glas Weißwein zu viel gegönnt hat.

Auf dem Weg von Trarego nach Cannero ergibt sich ein Blick auf Oggiogno, rechts im Bild.

Lohnend ist die Tour allemal, da hier nicht unbedingt die Natur und Landschaft im Vordergrund stehen sondern die Einblicke in die Kultur der Gegend. Vom Rustico über feudale Villen mit exotischen Parkanlagen, Kirchen aller Epochen, der alte Hafen bis hin zu einer mittelalterlichen Weinpresse können im Lauf der Tour besichtigt werden.

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