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Kategorie: Einkaufen

So klappt’s in Italien mit dem Internet

So klappt’s in Italien mit dem Internet

Was suchen wir im Urlaub oder – wie in meinem Fall – in der zweiten Heimat? Ruhe, Erholung, Kultur, Lebensfreude, vielleicht neue Freunde, gutes Essen, Komfort, Natur … Nix, wofür man einen Internetanschluss bräuchte. Tja – bis man dann wirklich mal offline ist. Dann merkt man erst, was mittlerweile die neue wichtigste Nebensache der Welt ist. Auf Internet will heute kaum mehr jemand verzichten, auch ich nicht.

Als Tourist profitieren wir ja seit ein paar Monaten von der Regelung, dass wir unsere Flatrate auch im EU-Ausland nutzen können. Aber vielen reicht das nicht. Vor allem, wenn man hier heimisch wird. Und selbst beim Roaming lauern noch einige teure Kostenfallen, mit denen ich auch schon schmerzhafte Erfahrungen gemacht habe.

Die gute Nachricht: Mittlerweile klappt das mit dem Internet ganz gut in Italien. Man muss nur wissen, worauf man achten sollte.

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Fare le spese – Shopping auf italienisch

Fare le spese – Shopping auf italienisch

Nicht gerade meine Paradedisziplin … mit Shopping hab‘ ich’s nicht so. Trotzdem – hilft ja nix. Der Weinkeller füllt sich ja nicht von selbst. Also hier meine Einkaufstipps.

Erst mal eine Warnung: Egal ob „fare la spesa“ (Wochen-/Lebensmitteleinkauf) oder „fare le spese“ (Shopping) – wer in überfüllten Supermärkten oder Bekleidungsgeschäften schnell mal die Nerven verliert, sollte in Italien nicht zur Haupteinkaufszeit (später Nachmittag) shoppen gehen. Nicht dass die Geschäfte immer überfüllt wären. Nein, das Problem liegt tiefer: Italiener nutzen auch beim Einkaufen jede Gelegenheit, um sich ausführlich zu unterhalten. Möglichst in größeren Gruppen. Und natürlich immer an den Engstellen. Ihr solltet euch also dringend ein freundliches „permesso“ (Darf ich mal bitte durch?) angewöhnen, sonst endet ihr wie im deutschen Feierabendverkehr.

Abgesehen davon macht der Einkauf in Italien tatsächlich Spaß. Leuchtende Augen überall … wenn ihr beispielsweise die Lebensmittelauswahl in meinem Lieblings-Supermarkt entdeckt. Oder die Damen sich in den Bekleidungs- und vor allem Schuhgeschäften festgebissen haben. Oder geht mal mit Kindern in ein Spielwarengeschäft … oder lieber doch nicht 😉

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Märkte am Lago Maggiore

Märkte am Lago Maggiore

Sorry Männer, aber da müsst ihr jetzt durch …

Die italienischen Wochenmärkte sind legendär. Und das nicht zu unrecht. Am Lago Maggiore werdet ihr schnell feststellen, dass der stationäre Handel zwar richtig viel bietet, der größte Teil der alltäglichen Waren aber über die Märkte den Besitzer wechselt. Und das hat einen einfachen Grund: Die Gegend war vor allem in früheren Zeiten viel zu zersiedelt und die Infrastruktur zu schlecht. Ein Auto konnte sich keiner leisten. Die Menschen hatten so kaum Gelegenheit, für ihre Einkäufe in die nächst größere Stadt zu fahren, um ihre Besorgungen zu machen.

Also kamen die Händler eben in die Dörfer auf die Wochenmärkte. Und die haben sich rund um den Lago Maggiore zu den größten ihrer Art in Italien gemausert.

Lebensmittelstände am Markt
Die Auswahl an Lebensmitteln ist beeindruckend – die Qualität in der Regel auch

Die traditionellen Märkte haben sich bis heute gehalten und zum Publikumsmagnet entwickelt. Im Sommer kommen Tagestouristen nur zum Marktbesuch aus mehreren hundert Kilometern Entfernung. Vor allem aus der Schweiz und Süddeutschland. Für die Touristen sind vor allem Kleidung, Schuhe, andere Lederwaren und Gimmicks (heute ‚Gadgets‘) interessant. Italiener stürzen sich in erster Linie auf die Lebensmittel, die hier in bester Qualität angeboten werden. Auch ich decke mittlerweile meinen Bedarf an Wurst, Schinken, Käse, Obst und Gemüse zum größten Teil am Markt. Aber auch Textilien, Schuhe und andere Dinge können hier in toller Qualität zu günstigen Preisen gefunden werden. Deutsche Textilketten sehen mich schon länger nicht mehr in ihren Läden.

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