Covid-19 aktuell: Die Grenzen sind mal wieder dicht!

Warum nur überwiegen bei der Italienischen Politik immer die negativen Überraschungen? Natürlich ging wieder alles schief bei der Anti-Corona-Politik, aber zumindest die Grenzen blieben vorerst offen, mein Optimismus wurde belohnt.
Was anfangs außer mir niemand glauben mochte, wurde dann auch schnell wieder korrigiert. Seit letztem Freitag, 13. November, haben die Beamten die Grenzen nach Italien, zumindest ins Piemont, nach und nach für Ausländer dicht gemacht.

Zuerst durften nur die Schweizer nicht mehr zum Einkaufen über die Grenze, ab sofort gilt das auch für alle anderen. Wer keinen besonderen Grund (v.a. Arbeit, Ausbildung oder gesundheitliche Aspekte) nachweisen kann, darf nicht rein. Egal, was im aktuellen Gesetz und den Formularen steht, egal, was die Ausländerbehörde auf ihren Internetseiten angibt, egal, was die Botschaftsvertreter sagen: Die Grenze ist dicht. Auch für Ausländer, die in Italien einen Wohnsitz haben, die dringende Dinge am Haus erledigen müssen, die Ihr Ferienhaus winterfest machen wollen, die sowieso keinen Menschen treffen werden – keine Chance. Ihr werdet gnadenlos an der Grenze zurück geschickt. Das gilt erst mal bis zum 3. Dezember, wie’s dann weitergeht, bleibt abzuwarten.

Das nur als Information für alle, die so wie ich dachten, dieses mal würde sich die Italienische Politik von Logik, EU-Empfehlungen oder internationalen Übereinkommen leiten lassen. Ja, alle Skeptiker behalten leider recht und dürfen über meinen Optimismus lachen – es läuft wie so oft (und nicht nur in Italien): Zuerst Hochmut und Ignoranz, dann Gejammere und Überreaktion, zuletzt Sturheit und Kompromisslosigkeit. Und wenn die Folgen dieses Handelns erkennbar werden, muss ganz sicher wieder die EU herhalten und Geld zuschießen.

Also: Fahrt lieber erst gar nicht hin, ihr dürft sowieso nicht rein. Wenn ich neue Informationen habe, werde ich das hier mitteilen. Solltet ihr Informationen, Erfahrungen, Hinweise oder Fragen haben, nutzt bitte die Kommentarfunktion unten. Dann können alle Interessierten mitlesen.

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